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Informazioni sul convegno internazionale «Oltre i confini: Aspetti transregionali e interculturali dell’italiano», Università di Belgrado 25 al 26 maggio 2012:
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Einladung zur Lesung "Sie gestatten: Baron de Bassus" 3. März 2012, Schloss Eggersberg:
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Poster der Lesung mit Massimo Lardi, 2. März 2012, Gallerie Art Pure, Eichstätt:
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Einladung zur Lesung "Sie gestatten: Baron de Bassus" 1. März 2012, Barocksaal des Ingolstädter Stadtmuseums:
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Einladung zur Lesung Baron de Bassus und die Illuminaten, BGS, Chur, 23. Februar 2012:
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Brief von Professor Walter Giger an Massimo Lardi
Lieber Massimo
Soeben habe ich Dein Werk "Baron de Bassus und die Illuminaten" fertig gelesen, auf deutsch, denn meine Italienischkenntnisse wären für dieses Werk wohl unzureichend. Dass ich das Buch in die Hände bekam, war Zufall. Ich lese mit Vorliebe historische Romane, anspruchsvolle, aber auch einfach unterhaltsame Schmöker. So habe ich von der Volksbibliothek den "Baron de Bassus" nach Hause genommen und erst dort festgestellt, dass Du der Autor bist. Das Buch hat mich von A-Z gefesselt, und ich habe das Leben des prominenten Puschlavers mit seinen Hochs und Tiefs gespannt verfolgt. Eigentlich lese ich wenig über die Epoche der französischen Revolution und Napoleons. Mit beiden habe ich gefühlsmässig Mühe, wie ja der Baron auch, er allerdings aus sehr nachvollziehbaren persönlichen Motiven. Interessant, wie sich in de Bassus bodenständiger Realismus und zeitgemässer Idealismus verbanden und, wie er, leider etwas spät genug (aber das geht uns Heutigen nicht anders), merkte, dass es auch in einer hochidealistischen Vereinigung letztlich sehr "menschelet". Ich habe die Akribie bewundert, mit der Du die Verhältnisse der Familie und des damaligen Poschiavo erforscht und geschildert hast. Man hat den Eindruck dabei zu sein, umso mehr, als das Puschlav, Poschiavo und seine Menschen für jemanden, der immerhin seit 47 Jahren im Kanton lebt, nicht ganz unbekannt sind. Es hat mich verwundert, dass der reiche und weltbewanderte Baron es für eine Ehre anschaute, in Poschiavo (das damals offenbar das ganze Puschlav inklusive Brusio umfasste) als Podestà gewählt zu werden und sich immer wieder, auch später als arrivierter bayrischer Adliger, zur Wahl zur Verfügung stellte. Heute reisst man sich kaum mehr um das Amt des Gemeindepräsidenten! Die Feste, die um diese Wahl entstanden, zeigen doch, dass man die Erhebung zum Podestà als grosse Ehre betrachtete, wie ja auch die früheren Amtsinhaber immer noch diesen Titel führten. Das muss ja in Poschiavo von Podestà gewimmelt haben.
Zum Nachdenken bringt einen auch der Lebenslauf und das Schicksal des Barons. Am Anfang hat man den Eindruck einer goldenen und gesicherten Zukunft, von stabilen Verhältnissen. Dann schlägt das Schicksal zu und die Lebensumstände des Barons und seiner Familie geraten ins Wanken. Teilweise hat er seine Schwierigkeiten selbst verschuldet, zum grossen Teil sind es die Zeitumstände, die alle Planung zunichte machen. Beeindruckend ist der Familienzusammenhalt und die Bemühungen des Barons, den Kindern die Familientraditionen und seine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben und dies offenbar mit Erfolg. Als der Baron stirbt, ist der alte Wohlstand noch bei weitem nicht wiederhergestellt (wie das ja für Europa insgesamt im Jahre 1815 auch galt), und trotzdem hat man den Eindruck, dass der Baron das Heft aus der Hand geben konnte, im Bewusstsein, die Zukunft der Familie einigermassen gesichert zu haben.
Ja, das sind so einige Gedanken, die mir durch den Kopf gingen. Dein Werk ist ja so vielschichtig und so sorgfältig recherchiert, dass man ihm in einer Mail sicher nicht gerecht werden kann. Woher kanntest Du so viele persönliche Einzelheiten? Ist der Briefwechsel des Barons mit seiner Familie und den Freunden weitgehend erhalten? Auf jeden Fall, ich gratuliere Dir ganz herzlich zu diesem Werk! Du weisst Deine Zeit zu nutzen!
Mit herzlichem Gruss
Walter (Giger)
Leserbrief von Herrn Tassilo Wenzl-Sylvester an Herrn Christian Silvester, DONAUKURIER Ingolstadt
Ihr heutiger Artikel „Der Erleuchtung ganz nah“ (14.09.2011)
Sehr geehrter Herr Silvester,
wir finden die Bemühungen, in Ingolstadt ein Museum zum Gedenken der „ILLUMINATI“ zu errichten, großartig. Nicht zuletzt wegen der ILLUMINATI, bzw. wegen des Ordens selbst, sondern auch wegen der durchaus bemerkenswerten Mitglieder (die Söhne der Bayer. Herzöge, der Herzog v. Braunschweig, Graf de la Rosée, Joh. Wolfgang v. Goethe u.v.a.m.), die dieser Orden hatte.
Sie erwähnen in Ihrem Artikel ein Buch des Amerikaners Dan Brown, das auch verfilmt wurde. Man kann sich von diesem, durchaus spannend geschriebenen Buch, nur mit Grausen abwenden. Denn, ob nun aufgrund schriftstellerischer Freiheit, oder ob einfach nur grottenschlecht recherchiert: nichts, was in Buch und/oder Film über die ILLUMINATI (Illuminaten) berichtet, dargestellt, bzw. unterstellt wird, trifft auch nur im Ansatz die Realität dieses Geheimbundes.
Unser Haus, die ehem. Hofmark Schloss Eggersberg, das einst – von 1684 bis 1947 – zum Hofmarksbesitz derer von Bassus gehörte, deren Spross Thomas Franz Maria Frhr. de Bassus, neben Frhr. v. Knigge, zu den führenden Illuminaten gehörte (Ordensname Hannibal), birgt im Dachgeschoss des Marstalls die Sammlungen der gemeinnützigen Kulturstiftung meines Schwiegervaters, das „Hofmark-Museum“, in dem auch einige Hinterlassenschaften aus dem Besitz der Familie de Bassus, die nun abgestorben ist, gezeigt werden (www.Schloss-Eggersberg.eu). Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Thomas F.M. Frhr. von Bassus (oder Baron de Bassus), als Kunstmäzen Entdecker und Förderer des Altmannsteiner Schnitzers Ignaz Günter und des berühmtesten Komponisten des Rokoko, des Mendorfers Johann Simon Mayr, war. Auch hier ist es eine Ingolstädter Organisation, die sich um Herrn Rupp und Herrn Dr. Hauk u.a., sehr verdient macht, die „Johann-Simon-Mayr-Gesellschaft“.
Besonderes Augenmerk möchte ich jedoch auf ein Buch lenken, dessen Übersetzung aus dem Italienischen ins Deutsche Margarethe Frfr. von Bassus zu verdanken ist.
BARON DE BASSUS UND DIE ILLUMINATEN
Autor: Massimo Lardi
Herausgeber: Andrea Paganini
Verlag: L’ORA D’ORO
ISBN: 978-88-904404-6-4
Wer, im Gegensatz zu dem „Werk“ des Amerikaners Dan Brown, einen tatsächlichen, historisch überaus dicht gedrängten und authentischen Einblick in das Leben des Thomas Franz Maria Baron de Bassus und dessen Verquickung mit dem Aufstieg und dem Fall der Illuminaten haben möchte, der ist gut beraten, sich dieses Buch zu Gemüte zu führen. Auch die Einblicke in die Verbreitungsart der Illuminaten durch Baron de Bassus, die Wirkung auf seine Karriere in Bayern und die hohe Bedeutung der Familie de Bassus für und in Bayern, sind höchst interessant. Dem Autoren Massimo Lardi, der selbst aus Poschiavo, Graubünden, der Heimatstadt der de Bassus, stammt, ist für sein exzellente Recherche und diesen spannenden, historisch korrekten Roman nicht genug zu danken.
Sehr gerne bieten wir übrigens auf Anfrage auf Eggersberg Führungen durch die Geschichte des Hauses unserer altehrwürdigen Hofmark an, die, neben der Fam. de Bassus, auch andere bedeutende Rechtsvorgänger auf Eggersberg (von Murach, Auslöser des Löwlerkrieges, Leonhard v. Eck, täglicher Erster Rat und 35 Jahre regierender Beamter in Bayern, u.v.a.m.) streift.
Mit besten Empfehlungen und herzlichem Gruße nach Ingolstadt,
Ihr
H.-P.M. Tassilo Wenzl-Sylvester, MBA
SCHLOSS EGGERSBERG
Confidential Management Consulting *
Historische Immobilien *
Alter Pfarrhof, Obereggersberg 37
D-93339 Riedenburg
Una lettera da Evaristo Zanolari, 03.01.11
Ciao Massimo,
Dopo aver letto il tuo libro ho avuto un senso di benessere e di disagio :
- Di benessere nel senso d’aver letto qualcosa di molto bello e così vicino a noi, quasi come se lui fosse vissuto ieri!
- Di disagio, perché, mi chiedevo, dopo tanti anni di studio sapevo così poco su una simile personalità?
E questo mi ha fatto riflettere sulla formazione nelle nostre scuole vallerane, sul trasmettere la storia del nostra Valle, così “paesana” e nello stesso tempo così vicina ai grandi avvenimenti storici.
Forse esiste un vuoto da colmare per renderci più coscenti della nostra storia, dei nostri personaggi, (barone De Bassus, parrocco Iseppi, vescovo Rampa, imprenditori Mini ecc.) delle relazioni tra nord e sud, tra le tre leghe e la Baviera, il Trentino, Venezia e il ruolo di Poschiavo in questo contesto.
Caro Massimo, leggere il tuo libro è stato per me come ricevere un bel regalo e mi ha fatto ricordare quelle tue belle lezioni d’italiano a Poschiavo nel ginnasio Menghini, tanti anni or sono; nello stesso tempo mi son chiesto se non dovrebbe essere un’inizio per riflettere di come trasmettere una nuova sensibilità per la nostra storia e i suoi personaggi.
Mi permetto di mandarti(Vi) anche gli auguri di Buon Anno
cordiali saluti
Evaristo Zanolari
dipl. Arch ETH/SIA
Da una lettera da Johannes Klingen-Protti, 23.02.10
Vor einigen Tagen habe ich die erste Lektüre Ihres Buches beendet und ich darf sagen, dass mich das dort Gelesene nach wie vor beschäftigt. Ich habe sehr viel Neues und Interessantes erfahren. Die gelungene Charakterzeichnung des Protagonisten oder die gut synchronisierten Fokuswechsel zwischen intimer Kulisse und historischem Panorama haben ja bereits viele Rezensenten gelobt; ich schließe mich dem vollauf an und will Sie damit gar nicht weiter langweilen.
Auch mit den unterschiedlichen Lesarten, die in Ihrem Buch angelegt sind und es damit in meinen Augen noch interessanter machen, möchte ich mich nicht lange aufhalten. Ob historischer oder biographischer Roman, ob Bildungs- bzw. Entwicklungsroman - darüber lässt sich sicherlich ebenso ausführlich reden wie über etwaige verwandtschaftliche Verbindungen des Baron de Bassus mit anderen literarischen Figuren wie einem Thomas Buddenbrook oder einem Don Fabrizio Corbera, Fürst von Salina.
Nur ein ganz kleines Detail, das mir ausnehmend gut gefallen hat: Unter den vielen Stimmen, die Sie zu Gehör bringen - die glasklaren von Pilati und Lavater, Cecilias calando, das Spöttische eines Hess, das "Mephistophelische" eines Weishaupt - gibt es hie und da leise, zum Teil nur indirekt vernehmbare Stimmen, die gleichsam den Kontrapunkt zu den Weltweisheiten bilden, über die die Hauptakteure bisweilen den Kopf verlieren: Sie gehören dem Gutsverwalter Antonio in Morbegno, dessen Rechtschaffenheit Tommaso mit Erstaunen zur Kenntnis nimmt, oder Ambrosioni, der sehr wohl weiß, wie sein Brotgeber den pompösen Einzug in Traona finanziert, oder auch Andrea Lardi, der seinem Sohn Pietro irgendwann einmal den Begriff der "Standesgemäßheit" erläutert haben muss. Das finde ich sehr feinsinnig. (...)